Heute am 29.08.2018 wurde die Version 2.23 von privacyIDEA veröffentlicht. Die Pakete sind in den öffentlichen Launchpad-Repositories für Ubuntu 14.04LTS und 16.04LTS verfügbar. Außerdem kann das Mehr-Faktor-Authentifizierung-System privacyIDEA über den Python Package Index privacyIDEA auf beliebigen Distributionen installiert werden.

Automatisierte Prozesse

In Version 2.12 wurden bereits Event Handler eingeführt. Sie ermöglichen es dem Administrator, Funktionen zur Benachrichtigung von Benutzern, Modifikation von Token oder Skripte mit beliebigen Ereignisse in privacyIDEA zu verknüpfen. Tritt ein solches Ereignis mit definierten Rahmenbedingungen ein, so wird vom System die vordefinierte Aufgabe ausgeführt.

In der Version 2.23 kann diese Aufgabe nun auch durchgeführt werden, bevor das eigentliche Ereignis ausgeführt wird. Es wird also das Post-Event-Handling und das Pre-Event-Handling unterschieden. Der Administrator kann bspw. definieren, dass einem Benutzer, der keinen Token hat, automatisch ein Token ausgerollt wird, wenn dieser versucht sich anzumelden. Handelt es sich dabei um einen Email- oder SMS-Token, so wird dieser neue Token auch direkt in der gerade stattfindenden Anmeldung verwendet. Das Anmeldeerlebnis für den Benutzer ist völlig transparent, für den Administrator entsteht kein Aufwand.

Somit lassen sich viele Aufgaben, die sonst manuell oder per Skript aufgerufen werden müssten, genau zum richtigen Zeitpunkt automatisch direkt in privacyIDEA ausführen. Dies ermöglicht dem Administrator, ungeahnte Szenarien abzubilden und die entsprechenden Schritte zu automatisieren.

Der Pre-Event-Handler stellt dem Benutzer, wenn er keinen Token besitzt, einen Token aus, der sofort für die Anmeldung verwendet werden kann.

Wiederkehrende Aufgaben

In der Version 2.23 von privacyIDEA kann der Administrator nur regelmäßige, wiederkehrende Aufgaben definieren. Unter anderem können diese  genutzt werden, um Informationen über das privacyIDEA-System zu erfassen. Verschiedene Module wie ein „Ereignis-Zähler“ oder ein „Statistik-Modul“ definieren dabei, was regelmäßig passieren soll.

Mit dem Statistik-Modul kann nun bspw. die Anzahl der nicht zugewiesenen Hardware-Token erfasst werden. In vielen Fällen ist diese Information für den Administrator relevant, damit er weiß, wann Authentisierungsgeräte nachbestellt werden müssen. Das „Ereignis-Zähler-Modul“ erfasst, wie oft flexibel definierte Ereignisse aufgetreten sind. Im einfachsten Fall ist das eine fehlgeschlagene Anmeldung.

privacyIDEA speichert diese Informationen in Zeitreihen. Diese können mit Hilfe von Tools wie Grafana entsprechend grafisch dargestellt werden.

Mit privacyIDEA 2.23 können Ereignisse wie die Anzahl der durchgeführten Authentisierungsversuche grafisch dargestellt werden.

2FA für die Massen

Zwei-Faktor-Authentifizierung ist weit verbreitet. Viele Dienste bieten es an und viele Endbenutzer fordern es. Doch kann nicht immer an jeden Benutzer ein Hardware-Token ausgehändigt werden. Nicht jeder Benutzer hat ein Smartphone oder möchte dieses benutzen. Manchmal scheidet auch SMS aus, wenn aus Datenschutzbedenken Benutzer ihre Handynummer nicht weitergeben möchten. Hier kommt eine weitere Stärke von privacyIDEA ins Spiel. privacyIDEA unterstützt eine große Bandbreite an unterschiedlichen Token-Typen.

Mit der Version 2.23 kommt nun noch ein TAN-Token hinzu, bei dem existierende TAN-Listen in privacyIDEA auch importiert werden können. Dies ermöglicht zum Einen, eine breite Masse an Benutzern mit unterschiedlichen Sicherheitsanforderungen anzusprechen und zum Anderen, leicht von existierenden TAN-Lösungen zu privacyIDEA zu migrieren.

Mehr auf Github

Das komplette Changelog findet sich bei Github.

In wenigen Wochen wird die NetKnights GmbH die privacyIDEA Enterprise Edition 2.23.1 veröffentlichen. Diese wird zusätzlich für RHEL/CentOS7 und für den Univention Corporate Server verfügbar sein.

Im Oktober bietet die NetKnights einen Workshop-Tag an, bei dem Kunden und Interessierte die neuen Funktionen von privacyIDEA näher kennenlernen können.

Heute wurde die stabile Version 2.22.1 der privacyIDEA Enterprise Edition veröffentlicht.

Für die neuen Funktionalitäten der Version 2.22 (2.22.1) gegenüber der Version 2.21 leben Sie bitte den entsprechenden Blog Post zur Veröffentlichung von 2.22.

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Heute haben wir den privacyIDEA Authenticator in der Version 1.0 veröffentlicht. Es wurden Rechtschreibfehler behoben und eine deutsche Übersetzung hinzugefügt.

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Heute wurde privacyIDEA 2.22 veröffentlicht. Die Pakete sind im öffentlichen Launchpad-Repository für Ubuntu 14.04LTS und 16.04LTS verfügbar. Über den Python Package Index kann privacyIDEA auf beliebigen Distributionen installiert werden.

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Die aktuelle Version 2.21.4 der privacyIDEA Enterprise Edition ist nun auch auf dem Univention Corporate Server verfügbar.

Wir berichteten bereits über die Neuerung in privacyIDEA 2.21, von denen nun auch die UCS Anwender profitieren. privacyIDEA kann aus dem Appcenter heraus einfach von der Version 2.20.1 auf 2.21.4 aktualisiert werden.

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Heute wurde die stabile Version 2.21.1 der privacyIDEA Enterprise Edition veröffentlicht.

Die Enterprise Edition erscheint in der Version 2.X.1 einige Wochen nach den jeweiligen öffentlichen Releases und enthält notwendige Bugfixes. Lesen Sie mehr über die Neuerungen wie dem sicheren Smartphone-Rollout, über das wir bereits zur Version 2.21 berichteten.

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Heute wurde privacyIDEA 2.21 veröffentlicht. Pakete sind in den öffentlichen Launchpad-Repositories für Ubuntu 14.04LTS und 16.04LTS verfügbar. Über den Python Package Index kann privacyIDEA auf beliebigen Distributionen installiert werden.

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Die Enterprise-Version 2.20.1 von privacyIDEA ist nun auch auf dem Univention Corporate Server verfügbar.
privacyIDEA 2.20.1 kann leicht aus dem App Center installiert oder aktualisiert werden.

Bitte beachten Sie, dass sich das Subskription-Handling von privacyIDEA4UCS geändert hat. Sie benötigen nun keine Lizenzdatei mehr, sondern ein Subskriptions-Datei, die über das normale Subskription-Modell von privacyIDEA läuft. Bestandskunden haben bereits ein aktualisierte Datei erhalten. Wenn sie privacyIDEA im Demo-Betrieb testen, dann erstellen Sie sich bitte hier  eine neues privacyIDEA4UCS Subsckitpions-Datei.

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Heute wurde die stabile Version 2.20.1 der privacyIDEA Enterprise Edition veröffentlicht.

Die Enterprise Edition erscheint in der Version 2.X.1 einige Wochen nach den jeweiligen öffentlichen Releases und enthält notwendige Bugfixes. Über die Version 2.20 berichteten wir bereits.

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Heute wurde privacyIDEA 2.20 veröffentlicht. Pakete sind in den öffentlichen Launchpad-Repositories für Ubuntu 14.04LTS und 16.04LTS verfügbar. Über den Python Package Index kann privacyIDEA auf beliebigen Distributionen installiert werden.

Neue Funktionen in privacyIDEA

Federation-Handler

Der neue Federation-Handler erlaubt es, Authentifizierungsanfragen an untergeordnete privacyIDEA-Instanzen weiterzuleiten.

So lassen sich beliebige Berechtigungsstrukturen abbilden, in denen zum Beispiel die Authentifizierungs-Anfrage einer zentralen privcayIDEA-Instanz zu dedizierten, untergeordneten Instanzen in verschiedenen Abteilungen weitergeleitet werden.

Geschäftsbereiche, Subunternehmer oder Abteilungen können somit die Token der eigenen Mitarbeiter unter eigener Kontrolle verwalten. Dennoch gibt es einen zentralen Einstiegspunkt für Authentifizierungsanfragen.

Diese Funktion eröffnet auch im Providerumfeld neue Möglichkeiten.

Neuer Tokentyp OCRA und DisplayTAN

In Version 2.20 wurde der allgemeine Tokentyp OCRA und damit die spezielle Ausprägung DisplayTAN eingeführt. Die DisplayTAN-Karte ist eine Hardware-Karte, die über Bluetooth-LE OCRA-Challenge-Daten entgegennehmen kann. Der Benutzer kann dieser auf dem eingebauten eInk-Display verifizieren und erhält auf Basis dieser Challenge-Daten einen OTP-Wert angezeigt.

OCRA ist in RFC 6287 spezifiziert. Ein üblicher Anwendungsfall ist das Signieren von Bank-Transaktions-Daten und die Erzeugung der TAN. Mit dem DisplayTAN Token kann dies sicher auf einer dedizierten Hardware geschehen. privacyIDEA ist nun das ideale System, um diese Geräte für Bank-Anwendungen zu verwalten. In einem früheren Blog-Post berichteten wir bereits.

Login mit mehreren Loginnamen

Der LDAP Resolver gestattet es nun, mehrere LDAP Attribute zu definieren, die als Login-Name verwendet werden können. So kann der Administrator konfigurieren, dass sich Benutzer mit ihrem sAMAccountName, der Email-Adresse oder bspw. der Telefonnummer anmelden können.

Authentifizierungs-Cache

Weiterhin kann der Administrator nun definieren, ob in bestimmten Fällen für bestimmte Benutzer für eine gewissen Zeit die Authentifizierungsanfrage gecacht werden soll. Somit ist für einen gewissen Zeitraum die erneute Anmeldung mit dem gleichen OTP-Wert möglich. Zwar führt dies den Sinn von 2FA mittels OTP ad absurdum, wenige ungünstig implementierte Applikationen können jedoch davon profitieren. Ein kleiner Vorteil ist, dass sich dieses Verhalten über eine Zeit- und Client-IP-abhängige Richtlinie steuern lässt.

Weitere Funktionen

Viele Richtlinien erlauben nun auch die Nutzung von Resolvern. So lässt sich noch feiner granuliert das Verhalten für unterschiedliche Benutzergruppen anpassen.

Während des Rollout-Prozesses einer Smartphone-App kann der Benutzer, wenn er glaubt, dass ein Angreifer den angezeigten QR-Code abgegriffen hat, diesen neu generieren.

Die Ereignisse im Eventhandler-Framework können nun in einer selbst definierten Reihenfolge sortiert werden. Damit lassen sich die Reaktionen von privacyIDEA noch genauer festlegen.

Die Eventhandler können nun Zeiten und Zeitdifferenzen in den Bedingungen nutzen.

Mit einem Challenge Response-Token lässt sich ebenfalls die UI entsperren.

Während der Installation der Ubuntu-Pakete wird automatisch PGP-Schlüssel erzeugt, mit dem später die Import-Dateien der Token-Seeds verschlüsselt werden können.

Ein komplettes Changelog finden Sie bei Github.

Enterprise Edition und Beratung

Die NetKnights bieten Ihnen Beratung und Support im Rahmen der privacyIDEA Enterprise Edition. Damit haben Sie den Investitionsschutz von Open Source und die Betriebssicherheit durch einen professionellen SLA. Stabile Enterprise-Pakete runden das Angebot ab.

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