World Wide Web Consortium implementiert Zwei-Faktor-Authentifizierung mit privacyIDEA

Kassel, 26.09.2017. Das World Wide Web Consortium (W3C) führt privacyIDEA ein, um den Zugang zur eigenen Infrastruktur mit einem zweiten Faktor abzusichern. W3C hat sich auf Grund der Flexibilität und im Falle von Sigle Sign on wegen der einfachen Handhabung für Benutzer für privacyIDEA entschieden.

Die Dienste, die das W3C anbietet, und vor allem auch die Benutzer sind weltweit verteilt. Authentisierungsgeräte an die Benutzer zu verteilen ist nicht praktikabel. Ebenso ist es nicht sinnvoll, nur einen Typ von Authentisierungsgeräten zuzulassen. Für das W3C ist es ein großer Vorteil, dass privacyIDEA viele verschiedene Typen solcher Authentisierungsgeräte auch unterschiedlicher Hersteller verwalten kann. Dies können Smartphones mit Apps oder SMS, klassische Hardware-OTP-Token, Nitrokeys, YubiKeys, U2F-Geräte, TiQR-Token uvm. sein.
Die schlanke REST API von privacyIDEA macht es dem W3C einfach, Funktionen auch in das bereits bestehende Benutzerportal zu integrieren. privacyIDEA wird mit der bereits bestehenden Benutzerverwaltung verbunden. Die Benutzer werden auswählen können, ob sie sich selber eine Smartphone-App (wie den Google Authenticator) oder ein U2F-Gerät registrieren möchten. Abhängig von dem Typ, kann dem Benutzer dann Zugriff auf Resourcen unterschiedlicher Sicherheitstufen gewährt werden.

„Die Arbeit mit NetKnights ist sehr effektiv. Von Ihnen beziehen wir genau die richtige Beratungsleistung, um die Open Source Software privacyIDEA in unser Netzwerk und unsere Abläufe zu integrieren“ sagte Ted Guild, Head of W3C Systems. Cornelius Kölbel, Geschäftsführer der NetKnights, fügte hinzu: „W3C steht für Web-Standards. Daher freut es uns sehr, dass sich das W3C für privacyIDEA entschieden hat. Für eine offene Lösung, die offenen Entwicklungsstrategien folgt und offene Standards beherzigt und implementiert.“

Über das World Wide Web Consortium (W3C)

Das World Wide Web Consortium (W3C) ist ein internationales Konsortium, in dem Mitgliedsorganisationen, ein fest angestelltes Team und die Öffentlichkeit gemeinsam daran arbeiten, Standards für das World Wide Web zu entwickeln. Das Ziel des W3C ist es, das Potential des Web vollständig zu entfalten, indem technische Standards und Richtlinien definiert werden, so dass das Web offen, interoperabel und für alle auf der Welt nutzbar bleibt. Die W3C Standards HTML5 und CSS sind grundlegende Technologien auf denen moderne Webseiten aufbauen. Für seine Arbeit, Videos mit Titeln und Untertiteln im Web leichter nutzbar zu machen, erhielt das W3C 2016 den Emmy Award.

Die Vision „eines Webs“ bringt viele tauschend Menschen aus mehr als 400 Mitgliedsorganisationen zusammen. Die Mitglieder repräsentieren viele verschiedene Branchen. Organisatorisch wird das W3C gemeinschaftlich vom MIT Computer Science and Artificial Intelligence Laboratory (MIT CSAIL) in den U.S.A., dem European Research Consortium for Informatics and Mathematics (ERCIM) mit Hauptsitz in Frankreich, der Keio Universität in Japan und der Beihang Universität in China betrieben.

Mehr Informationen finden Sie unter www.w3.org.

Über NetKnights und privacyIDEA

Die NetKnights GmbH, Kassel, ist ein unabhängiges IT-Security-Unternehmen, das Dienstleistungen und Produkte aus den Bereichen starke Authentisierung, Identitätsmanagement sowie Verschlüsselung anbietet.

Die NetKnights GmbH stellt das Core-Entwickler-Team für die modulare Authentifizierungslösung privacyIDEA, die sich auf einfache Weise in bestehende IT-Infrastrukturen integrieren lässt. privacyIDEA hat als Open-Source-Software kein herstellerbestimmtes End-of-Life und lässt sich damit auf unbegrenzte Zeit nutzen. Für den kritischen Einsatz von privacyIDEA in Unternehmen bietet die NetKnights GmbH eine Enterprise Edition mit verschiedenen Subskriptions- und Support-Stufen an.

Die NetKnights GmbH präsentiert privacyIDEA vom 10.-12. Oktober 2017 auf der it-sa in Nürnberg, Stand 10.1-208.