Erweiterte Leistungen in der privacyIDEA Enterprise Edition

Das Open Source Mehr-Faktor-Authentifizierungs-System privacyIDEA erfreut sich großer Beliebtheit. Die NetKnights GmbH bietet hierfür professionelle Beratung und Support in verschiedenen Subskriptionsstufen an. Nun werden die Leistungen im Rahmen der privacyIDEA Enterprise Edition noch erweitert. Diese stehen den Support-Kunden ab Ende Juni zur Verfügung.

Zusätzliche, stabile Paketquellen

Das privacyIDEA-Projekt veröffentlicht mit jedem Release Installationspakete für Ubuntu 14.04 LTS und 16.04 LTS. Support-Kunden der NetKnights GmbH erhalten zusätzlich Zugriff auf ein Repository mit Enterprise-Pakete. Diese werden wenige Wochen nach dem Release der Projekt-Pakete bereitgestellt. Die Enterprise-Pakete enthalten Bugfixes zu evtl. in der Zwischenzeit aufgetretenen Fehlern. Die Enterprise-Repository erlauben ein leichtes Update von Version zu Version. Support-Kunden haben somit die Möglichkeit, durch automatische Updates entspannt immer eine stabile Version zu betreiben.

Die Pakete werden für Ubuntu 14.04 LTS, Ubuntu 16.04 LTS und CentOS 7 verfügbar sein.

Appliance-Funktionalitäten

In den Enterprise-Repository wird außerdem ein Tool verfügbar sein, das verschiedene Appliance-Funktionalitäten bereitstellt. Damit muss der Administrator keine Befehle auf Kommandozeile eingeben und keine Konfigurationsdateien editieren.

Um größtmögliche Robustheit zu gewährleisten und keine zusätzlichen Angriffsvektoren zu schaffen, verzichtet das Appliance-Tool auf ein Webinterface, auf Datenbanken und Dateitemplates. Zusätzlich gestattet das dem versierten Administrator weiterhin die direkte Bearbeitung der Konfigurationsdateien.

Das Appliance-Tool hilft dem Administrator schnell bei anstehenden Aufgaben…

Das privacyIDEA Appliance Tool bietet folgende Bereiche:

  • Basiskonfiguration des privacyIDEA Dienstes in der Datei pi.cfg,
  • Verwaltung der administrativen Realms,
  • Verwaltung der lokalen Token-Administratoren,
  • Konfiguration des RADIUS-Servers und speziell der RADIUS-Clients,
  • Konfiguration einer Master-Master-Replikation der MySQL-Datenbank,
  • automatische, zeitgesteuerte Backups,
  • manuelle Backups und Restore,
  • automatische, zeitgesteuerte Rotation der Audit-Logs.

…wie der Konfiguration von RADIUS-Clients

Mit dem privacyIDEA Appliance Tool kann ein Administrator, der ansonsten viele andere alltägliche Aufgaben hat, ein privacyIDEA-System schnell und zuverlässig aufsetzen, konfigurieren und betreiben.

…oder der Definition von zeitgesteuerten Backups.

Was unsere Kunden sagen

PrivacyID3A ist für uns eine große Hilfe. Es gibt hier einige IT Kollegen, die von der RSA Schiene kommen. Jeder von ihnen ist überrascht, dass RSA in unserem Umfeld ausnahmslos ersetzt werden konnte.

Wolfgang KernIT Network Security/Engineering (ARRK | P+Z Engineering GmbH)

privacyIDEA sticht durch seine schnelle Entwicklung heraus und hebt sich damit von seinen Mitbewerbern ab! Die NetKnights überzeugen mit schnellem Support und unproblematischer Einbindung von Feature Requests. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.

Michael MünzSenior Network Enigneer (m.a.x. Informationstechnologie AG)

It’s not often that I find an open source package which is truly as well thought and polished as privacyIDEA.

John WhittenSenior Systems Administrator, Network Manager

Durch Privacyidea konnten wir unsere proprietäre Token Umgebung ablösen und sind seit dem deutlich schneller und flexibler.

M. Maraun(Ev.-Luth. Diakonissenanstalt zu Flensburg)

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privacyIDEA 2.19 – Performance, U2F und sichere Smartphone Apps

Heute wurde privacyIDEA 2.19 veröffentlicht. Pakete sind in den Launchpad-Repositories für Ubuntu 14.04LTS und 16.04LTS verfügbar. Über den Python Package Index kann privacyIDEA auf beliebigen Distributionen installiert werden.

Neue Funktionen in privacyIDEA

Performance bei der Authentifizierung

privacyIDEA 2.19 ist bis zu 72% schneller!

Die Version 2.19 verzeichnet in Labortests einen Geschwindigkeitszuwachs. Die Zeiten für eine Authentifizierungsanfrage konnten um bis zu 72% gesenkt werden. Dies ist unter anderem einem neuen, generischen User-Cache zu verdanken. Dieser speichert die Zuordnung von Loginname zu Benutzerobjekt in der lokalen Datenbank und macht somit die Zugriffe auf das Benutzerverzeichnisse für einen konfigurierbaren Zeitraum übeflüssig.

Ausgewählte U2F Geräte für Benutzer

Der Administrator kann nun über Richtlinien definieren, welchen Typ eines U2F-Gerätes ein Benutzer registrieren kann. Außerdem kann der Administrator ebenfalls über Richtlinien steuern, mit welchem Typ U2F-Gerät sich ein Benutzer an einem bestimmten System anmelden darf. Somit können gewissen U2F-Geräte von der Nutzung in Ihrem Unternehmen ausgeschlossen werden bzw. die Nutzung von Geräten spezieller Hersteller erzwungen werden.

Sichere Smartphone Apps mit privacyIDEA

Der klassische Rollout-Prozess beinhaltet viele Probleme, die privacyIDEA 2.19 lösen kann.

In einem früheren Beitrag haben wir bereits auf die Beschränkungen der üblichen Smartphone-Apps wie dem Google Authenticator hingewiesen. Es ist nachteilig, als Unternehmen oder große Organisation nicht die volle Kontrolle über den Rollout-Prozess beim Benutzer zu haben. Daher wurde in der Version 2.19 von privacyIDEA nun eine bessere Rollout-Möglichkeit geschaffen, bei der sowohl eine Smartphone-App als auch privacyIDEA Komponenten zur Berechnung des geheimen Schlüssels beitragen können. Dies verhindert ein einfaches Kopieren des QR-Codes.

Mehr Details zu diesem Thema finden Sie im privacyIDEA Blog.

Weitere Funktionen

Die Version 2.19 kommt mit weiteren Detail-Verbesserungen wie der Nutzung von IP-Adressen oder Browser Agents im Event-Handler. Außerdem wurde die Speicherung von Datums- und Zeitangaben in privacyIDEA konsolidiert. So werden nun bei jeder Zeit die Zeitzone mitgespeichert, was die Arbeit in internationalen, weltumspannenden Setups erleichtert.

Es lohnt sich ein Blick auf das komplette Changelog zu werfen.

Enterprise Edition und Beratung

Die NetKnights bieten Ihnen Beratung und Support im Rahmen der privacyIDEA Enterprise Edition. Damit haben Sie den Investitionsschutz von Opensource und die Betriebssicherheit durch einen professionellen SLA. Stabile Enterprise-Pakete runden das Angebot ab.

 

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Mehr-Faktor-Authentifizierung mit privacyIDEA auf ownCloud X Event

Am 23. Mai stellt ownCloud seinen Kunden ownCloud X vor. Dazu lädt ownCloud Sie herzlich nach Köln ein. Auch die NetKnights GmbH wird dort mit privacyIDEA vertreten sein und Ihnen präsentieren, wie schnell und einfach eine ownCloud-Installation mit Hilfe des neuen Marketplace an eine privacyIDEA-Installation angebunden werden kann und somit Ihre Daten durch die Verwendung von zentral verwalteten zweiten Faktoren geschützt sind.

Cornelius Kölbel wird in einem Vortrag Ihnen erste Einblicke über die Möglichkeiten der zentralen Verwaltung der Authentisierungs-Faktoren für die Unternehmensmitarbeiter geben. Im Ausstellungsbereich können Sie an einem Demo-Point die Zwei-Faktor-Authentifizierung an ownCloud X gegen privacyIDEA selber ausprobieren. Die Authentifizierung kann mit verschiedensten Geräten wie Yubikeys, OTP-Token, Smartphones, Smartdisplayer-Karten u.v.m. erfolgen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Melden Sie sich jetzt an!

 

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privacyIDEA 2.18.1 auf Univention Corporate Server

privacyIDEA 2.18.1 ist nun auch für unsere Kunden auf dem Univention Corporate Server verfügbar. Auf dem UCS kann privacyIDEA bequem aus dem App-Center installiert bzw. aktualisiert werden. privacyIDEA läuft auf UCS 4.1 und integriert sich in die bestehende Domäne, indem es jedem Benutzer einen beliebigen zweiten Faktor zuordnen kann.

Die Zwei-Faktor-Authentifizierung kann dann für die Anmeldung an Firewalls, via PAM, oder am Univention Identity Provides (SAML IdP) verwendet werden.

privacyIDEA wird in der kommenden Woche auch für die aktualisierte Version UCS 4.2 verfügbar sein.

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privacyIDEA 2.18.1 für RHEL7/CentOS7

Ab heute sind die Pakete von privacyIDEA 2.18.1 für RHEL7 und CentOS7 in unserem Repository verfügbar. Die Paketierung von privacyIDEA für CentOS 7 ist ein Service für unsere Enterprise-Kunden, der die Aktualisierung für neue Features und Bugfixes erleichtert.

Bestandskunden können leicht auf die aktuelle Version 2.18.1 aktualisieren. Die Neuerungen von 2.18 hatten wir bereits vorgestellt.

Update auf privacyIDEA 2.18.1

Ggf muss vor dem Update der Yum Cache geleert oder neu aufgebaut werden, wenn die aktuelle Version nicht gefunden wird:

yum makecache

Danach kann das update durchgeführt werden:

yum update

Nach dem Update sollten die Dienste MySQL/MariaDB und httpd neu gestartet werden:

service mariadb restart
service httpd restart
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privacyIDEA beendet Passwort-Dilemma

Markus Feilner berichtet in der iX über den Passwort-Wechsel-Wahn, die damit verbundenen Probleme und was dies überhaupt bringt. privacyIDEA ist die Open Source Mehr-Faktor-Authentifizierungs-Lösung, die Unternehmen hilft, aus dem Passwort-Dilemma auszubrechen.

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privacyIDEA 2.18 – stellt unterschiedliche Benutzerzertifikate aus

Heute wurde privacyIDEA 2.18 veröffentlicht. Pakete sind in den Launchpad-Repositories für Ubuntu 14.04LTS und 16.04LTS verfügbar. Über den Python Package Index kann privacyIDEA auf beliebigen Distributionen installiert werden.

privacyIDEA als Zertifizierungsstelle

Das flexible Open Source Mehr-Faktor Authentifizierungssystem privacyIDEA bringt in der Version 2.18 neue Funktionalitäten im Bereich der lokalen CA. Somit können neben OTP-Token, Smartphones, Email- und SMS-Token, Yubikeys und Nitrokeys die Zertifikatstoken nun noch besser verwaltet werden. Ein Setup-Wizard hilft dem Administrator die lokale Zertifizierungsstelle einzurichten. Wird ein Zertifikat revoziert, so wird nun automatisch eine CRL erstellt. Über Zertifikatsvorlagen können leicht unterschiedliche Zertifikatstypen ausgestellt werden.

Mehr Details zu diesem Thema finden Sie im privacyIDEA Blog.

Weitere Funktionen

Die Version 2.18 kommt mit vielen kleinen Detail-Erweiterungen, die die Arbeit mit Ihrer privacyIDEA-Installation erleichtern. Es lohnt sich ein Blick auf das komplette Changelog.

Anwender, die Ihre Benutzer in einem LDAP-Verzeichnis halten, sollte die Konfiguration des LDAP-Resolvers überprüfen! In der neuen Version kommt eine aktualisierte Version des Python ldap3-Moduls zum Einsatz, das auch einfache Weise das LDAP-Server-Zertifikat validieren kann. Man-In-The-Middle Angriffe beim LDAP-Zugriff können so ausgeschlossen werden.

Enterprise Edition

Die NetKnights bieten Ihnen Beratung und Support im Rahmen der privacyIDEA Enterprise Edition. Damit haben Sie den Investitionsschutz von Opensource und die Betriebssicherheit durch einen professionellen SLA.

Chemnitzer Linuxtage

Das privacyIDEA Projekt hat auf den Chemnitzer Linuxtagen eine Stand. Die NetKnights GmbH ist Sponsor der Veranstaltung. Kommen Sie dieses Wochenende nach Chemnitz unter erfahren Sie in einem persönlichen Gespräch mehr zu privacyIDEA, die Einsatzszenarien und alle Neuerungen.

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Zwei-Faktor-Anmeldung überall mittels privacyIDEA LDAP-Proxy

Um die Anmeldung an einer Applikation mit einem zweiten Faktor abzusichern gibt es verschiedene Ansätze, die wir mit privacyIDEA bisher auch verfolgt haben.

Zwei-Faktor-Authentifizierung mittels Standard-Protokolle und Plugins

Wenn die zu schützende Applikation Standard-Protokolle wie bspw. RADIUS oder SAML unterstützt, dann kann die Überprüfung des zweiten Faktors im RADIUS Server oder im SAML Identity Provider vorgenommen werden. An der Applikation sind somit keine Änderungen vorzunehmen. Mit privacyIDEA konnte dies bisher mit dem privacyIDEA FreeRADIUS Modul oder mit dem privacyIDEA SimpleSAMLphp Plugin gelöst werden.

Andere Applikationen bieten ein flexibles Authentifizierungs-Framework, so dass die Anmeldung an einer solchen Applikation durch die Entwicklung eines kleinen Plugins um einen zweiten Faktor erweitert werden kann. Hierzu gibt es eine breite Auswahl an Plugins für verbreitete Applikationen wie TYPO3, ownCloud, Nextcloud, WordPress, dokuwiki, django, OTRS, Apache, NGINX, PAM/OpenVPN oder die Anmeldung am Windows Desktop.

Doch manche Applikationen bieten keine RADIUS-Schnittstelle und auch kein einfaches Authentifizierungs-Framework. Manchmal ist auch einfach die Zeit zu knapp oder die Programmiersprache der Applikation zu unangenehm.

privacyIDEA LDAP-Proxy

Um in solchen Fällen ebenfalls auch diesen Applikationen die Sicherheit einer starken Authentifizierung gegen privacyIDEA zu ermöglichen, entwickeln wir den privacyIDEA LDAP-Proxy.

Der privacyIDEA LDAP-Proxy kommt dann zum Einsatz, wenn eine Applikation die Benutzer gegen einen LDAP-Server wie OpenLDAP oder Microsoft Active Directory authentifiziert. Der privacyIDEA LDAP-Proxy wird dabei zwischen die Applikation und den LDAP-Server gesetzt. Die Applikation wird derart umkonfiguriert, dass sie nicht mehr den originalen LDAP-Server sondern den LDAP-Proxy kontaktiert. der privacyIDEA LDAP-Proxy entscheidet dann, wie die Benutzer mit zwei Faktoren zu authentifizieren sind und welche Anfragen an den originalen LDAP-Server weitergeleitet werden.

Die Authentifizierung erfolgt für den Benutzer also völlig Transparent.

Der Vorteil für die IT-Abteilung liegt auf der Hand: Der originale LDAP-Server wird nicht angetastet und die Applikation erfährt lediglich eine Konfigurationsänderung im Rahmen der vorgesehen und vom Hersteller unter Support stehenden Rahmenbedingungen.

Gegenüber Zwei-Faktor-Lösungen, die rein auf OpenLDAP basieren, hat die Variante des LDAP-Proxies zusätzlich zur Unveränderbarkeit des originalen LDAP-Servers weiterhin den Vorteil, dass sie eben nicht nur mit OpenLDAP sondern auch mit jedem anderem LDAP-Dienst wie dem weit verbreiteten Microsoft Active Directory oder Samba4 funktioniert.

Das Beispiel-Szenario

In diesem beispielhaften Szenario betrachten wir die Anmeldung an SuiteCRM. SuiteCRM ist eine Open Source Customer Relation Managemet Lösung, für die es kein Zwei-Faktor-Plugin gibt. Allerdings kann SuiteCRM die Benutzer gegen LDAP authentifizieren. Daher soll in diesem Fall der privacyIDEA LDAP-Proxy zum Einsatz kommen.

Wir könnten genauso jede beliebige andere Applikation betrachten, die Benutzer aus einem LDAP-Verzeichnis verwendet. Wir installieren SuiteCRM auf einem Univention Corporate Server, da die Installation und Konfiguration sich hier als extrem einfach erweist. Nach der Installation ist SuiteCRM sofort so konfiguriert, dass Benutzer, die im Univention Corporate Server Domain Controller angelegt sind, sich an SuiteCRM mit ihrem LDAP-Passwort anmelden können. Statt eines UCS Domain Controllers hätten wir genauso eine native OpenLDAP-Instanz oder ein Microsoft Active Directory verwenden könnten.

Auch der privacyIDEA Authentication Server kann wahlweise auf einer beliebigen Linux-Distribution oder auf einem Univention Corporate Server installiert werden. privacyIDEA ist ebenfalls im Univention App Center enthalten, so dass auch privacyIDEA automatich gegen den LDAP-Server konfiguriert wird und lediglich den Benutzern die zweiten Faktoren in Form von Yubikeys, OTP-Token oder Smartphone-Apps zugewiesen werden müssen.

SuiteCRM wird schließlich derart umkonfiguriert, dass nicht mehr der UCS LDAP-Server sondern der LDAP-Proxy gefragt wird.

Bei Bedarf können mehrere der beteiligten Komponenten auf einem System installiert werden.

Integration

LDAP-Proxy installieren und konfigurieren

Der LDAP-Proxy ist in einer Beta-Version zur Zeit über Github erhältlich. Durch die Implementierung auf Basis von Python und Twisted ergibt sich eine Vielzahl von Möglichkeiten für das Deployment. Die nötigen Einstellungen werden in einer zentralen Konfigurationsdatei vorgenommen. Unter anderem muss dem LDAP-Proxy hier mitgeteilt werden, wo der UCS LDAP-Server und die privacyIDEA-Instanz zu finden sind. Außerdem wird ein Service Account auf dem UCS LDAP-Server benötigt, dessen Zugangsdaten in der Konfigurationsdatei hinterlegt werden.

Für genauere Informationen konsultieren Sie die Datei README.md.

Der LDAP-Proxy wird wie folgt gestartet

twistd -n ldap-proxy -c config.ini

Im produktiven Betrieb würden Sie den LDAP-Proxy später automatisch als Service über systemd starten. Die Konfigurationsdatei config.ini kann entsprechend an beliebiger Stelle liegen. Die Datei example-proxy.ini enthält entsprechende ausführliche Kommentare, so dass schnell ersichtlich sein sollte, welche Konfigurationen vorzunehmen sind.

Die Konfigurationsdatei

Entscheidend sind die folgenden Konfigurationen:

In der Sektion privacyidea geben Sie mit dem Parameter instance an, wo der LDAP-Proxy den privacyIDEA Server erreicht.

In der Sektion ldap-backend geben Sie an, wo der originale LDAP-Server steht und ob die Verbindung über LDAP oder LDAPS oder LDAP+STARTTLS durchgeführt wird.

Auf welchem Port der LDAP-Proxy selber lauscht können Sie in der Sektion ldap-proxy mit dem Parameter endpoint angeben.

Schließlich müssen Sie noch definieren, welches LDAP-Attribut als Loginname verwendet wird. Dies geschieht im Parameter attribute in der Sektion user-mapping.

Der Service-Account ermöglicht allgemeines Suchen

Für einfache Applikationen, die lediglich den Benutzer mittels eines Binds überprüfen, reicht dies bereits aus. SuiteCRM nutzt allerdings für allgemeine Suchanfragen zusätzlich einen Service-Account. Dieser muss in der Sektion ldap-proxy bei passthrough-binds und in der Sektion service-account eingetragen werden.

SuiteCRM konfigurieren

In SuiteCRM muss der Administrator lediglich den zu kontaktierenden LDAP-Server ändern. Dazu geht er ins Administrations-Menü, das man oben rechts erreicht.

Dort wählt er den Punkt „Passwordmanagement“.

Dort erreicht man schließlich die Konfigurationsmöglichkeiten für den LDAP-Server. Der dort eingetragene LDAP-Server muss nun auf den FQDN bzw. IP des LDAP-Proxies abgeändert werden.

Fazit

Der Benutzer im SuiteCRM wird nun über den LDAP-Proxy in Zukunft gegen privacyIDEA authentifiziert. Das komplette Passwort-Feld bei der Anmeldung an SuiteCRM wird an privacyIDEA gesendet. Wie ansonsten auch muss der Benutzer also sein statisches Passwort und einen OTP-Wert eingeben.

Die konkrete Art des verwendeten zweiten Faktors kann über privacyIDEA individuell für jeden Benutzer geregelt werden. Denkbar sind wie bereits erwähnt Yubikey, OTP-Token und OTP-Karten, Smartphone-Apps wie Google Authenticator aber auch der Versand eines Einmalpasswortes per SMS oder Email.

Der LDAP-Proxy wird weiter ausgebaut und wir freuen uns über jegliches Feedback. Wollen Sie auf dem laufenden bleiben, so beobachten Sie das Github Repository oder abonnieren Sie unseren Newsletter.

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Zwei-Faktor-Authentifizierung an ownCloud mit modernen U2F-Geräten

Sichere Anmeldung an ownCloud

Zwei-Faktor-Authentifizierung an ownCloud mit modernen U2F-Geräten dank privacyIDEA

Nürnberg, Kassel – 06. Februar 2016. Das IT-Security Unternehmen NetKnights GmbH ermöglicht mit der Version 2.2 der privacyIDEA ownCloud App die Anmeldung an ownCloud mit U2F-Geräten. Somit ist der Zugriff auf ownCloud nur mit einem zweiten Faktor möglich. Unternehmen können die Anmeldung der Benutzer mit einem zweiten Faktor erzwingen und dadruch Sicherheitsrisiken weiter minimieren.

Mit der privacyIDEA ownCloud App können Unternehmen sicherstellen, dass Benutzer bei der Anmeldung an ownCloud einen zweiten Besitzfaktor vorweisen müssen. Nur dann erhalten die Mitarbeiter Zugriff auf die sensiblen Unternehmensdaten. Die Besitzfaktoren werden dabei zentral in privacyIDEA verwaltet. Dies können OTP-Token wie klassische Hardware-Schlüsselanhänger, Smartphone Apps wie FreeOTP oder Google Authenticator, SMS oder OTP-Karten sein.

In der neuesten Version 2.2 der privacyIDEA ownCloud App können sich die Benutzer nun auch mit U2F-Geräten wie dem Yubikey 4 authentisieren. Das entsprechende U2F-Gerät wird entweder vom Administrator oder vom Benutzer zentral in privacyIDEA registriert und steht danach sofort für die Anmeldung an ownCloud zur Verfügung.

Der Vorteil für Unternehmen liegt hierbei auf der Hand. Alle Authentisierungs-Geräte stehen unter der zentralen Kontrolle des Authentisierungssystems und die Nutzung durch die Benutzer folgt fest definierten Richtlinien. Somit lassen sich auch die strengsten Compliance-Anforderungen umsetzen.

Über ownCloud

ownCloud ist die offene Plattform für die digitale Zusammenarbeit. ownCloud ermöglicht den bequemen Zugriff auf Dateien unabhängig von deren Speicherort oder dem verwendeten Gerät und steigert dadurch sowie durch eine Vielzahl kollaborativer Funktionen die Produktivität. Dabei können die Anwender selbst bestimmen, welche Daten in welche Cloud verlagert werden und welche im Unternehmen verbleiben (On-Premises). Gleichzeitig bietet ownCloud volle Kontrolle und Transparenz bei der Verwaltung sensibler Daten. Durch die Einbindung in bestehende sicherheits- und compliancekonforme Systeme können vorhandene Geschäftsprozesse weiter genutzt werden. Möglich wird dies durch die hohe Flexibilität von ownCloud auf Basis einer offenen, modularen Architektur mit vielfältigen Erweiterungsmöglichkeiten und einzigartigen Funktionen für die Modernisierung der Dateninfrastruktur.

Weitere Informationen unter http://www.owncloud.com/de.

Über NetKnights GmbH und privacyIDEA

Die NetKnights GmbH, Kassel, ist ein unabhängiges IT-Security-Unternehmen, das Dienstleistungen und Produkte aus den Bereichen starke Authentisierung, Identitätsmanagement
sowie Verschlüsselung anbietet. Die NetKnights GmbH stellt das Core-Entwickler-Team für die
modulare Authentifizierungslösung privacyIDEA, die sich auf einfache Weise in bestehende IT-
Infrastrukturen integrieren lässt. privacyIDEA hat als Open-Source-Software kein herstellerbestimmtes End-of-Life und lässt sich damit auf unbegrenzte Zeit nutzen. Für den
kritischen Einsatz von privacyIDEA in Unternehmen bietet die NetKnights GmbH eine Enterprise
Edition mit verschiedenen Subskriptions- und Support-Stufen an.

Weitere Informationen unter https://netknights.it.

 

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privacyIDEA 2.17 für den Univention Corporate Server

privacyIDEA 2.17 ist nun auf für den Univention Corporate Server verfügbar. Über die Neuerungen in privacyIDEA 2.17 berichteten wir bereits. Mit der Paketierung für UCS stehen die neuen Funktionen nun auch über das leichte Update aus dem Univention App Center den Kunden, die auf UCS aufsetzen, zur Verfügung.

privacyIDEA Enterprise Edition Subscription

privacyIDEA auf dem Univention Corporate Server hat den gleichen Funktionsumfang wie ein natives privacyIDEA. Neben den üblichen Subskriptions-Stufen der Enterprise Version gibt es auf dem UCS außerdem einfache Update-Subskriptionen.